Überführung eines Verstorbenen aus Österreich in die Ukraine
XREQUIEM bringt Verstorbene aus Österreich in die Ukraine im Spezialfahrzeug über die Slowakei, Ungarn oder Polen. Der ganze Weg kostet ab 2.400 €. Sterbeurkunde, Leichenpass, Apostille, Übersetzung und das Paket für die Botschaft in Wien besorgen wir. Die Fahrt dauert ab 24 Stunden nach der Abholung.
Oleg Zdendiak, Inhaberpersönlich verantwortlich für jeden Fall
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Aus dem Ukrainischen übersetzt
„Sie waren immer erreichbar, egal zu welcher Uhrzeit…“
— Віта Х.
„Alles war sehr würdevoll, professionell und mit großer Sorgfalt für jedes Detail organisiert.“
— Тамара Ю.
„Alle Fragen wurden zügig, respektvoll und mit Sorgfalt geklärt.“
— Olha B.
„…Ihre Unterstützung, Menschlichkeit, Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Professionalität waren für uns von unschätzbarem Wert.“
Wovon der Betrag abhängt: Stadt und Entfernung, Weg (Straße oder Flugzeug), Dokumente des Landes, Vorbereitung des Verstorbenen. Mehr zu den Preisen →
Wir übernehmen den ganzen Weg aus Österreich nach Hause: Wir besorgen die Sterbeurkunde, den Leichenpass, die Apostille und die Übersetzungen, erledigen die Formalitäten bei der Botschaft der Ukraine in Wien und bringen den Verstorbenen in die Ukraine. Rufen Sie uns jederzeit an, Tag und Nacht. Am Telefon sprechen wir Ukrainisch, Englisch, Polnisch und Deutsch.
In Österreich hat jedes Bundesland eigene Bestattungsgesetze. Die Einzelheiten können deshalb in Tirol und in Wien voneinander abweichen. Damit müssen Sie sich nicht befassen: Wir wissen, was wir wo fragen müssen.
Sie rufen uns an
Welches Bundesland, welche Stadt? Davon hängt ab, wer den Leichenpass ausstellt. Den Preis nennen wir im selben Gespräch.
Totenbeschau und Anzeige des Todes
Nach der Totenbeschau durch den Arzt wird der Tod beim Standesamt angezeigt. Wir besorgen die Sterbeurkunde.
Der Leichenpass
Den Leichenpass beantragen wir bei der Behörde des Bezirks am Ort des Todes: bei der Bezirkshauptmannschaft oder, in Statutarstädten, beim Magistrat.
Apostille und Übersetzung
Wir besorgen die Apostille für die österreichischen Dokumente und lassen sie ins Ukrainische übersetzen.
Die Botschaft in Wien
Wir reichen die Unterlagen bei der Konsularabteilung der Botschaft der Ukraine ein und holen die Bescheinigungen für die ukrainische Grenze.
Die Fahrt
Der Verstorbene reist in einem Spezialfahrzeug durch die Slowakei, Ungarn oder Polen. Die Zollabfertigung übernehmen wir.
Todesbescheinigung und Leichenbegleitschein: Sie werden vom Arzt nach der Untersuchung des Verstorbenen (Totenbeschau) ausgestellt, zusammen mit der Anzeige des Todes.
Sterbeurkunde: die Urkunde über den Tod. Sie wird vom Standesamt ausgestellt. Der Tod muss dort spätestens am nächsten Arbeitstag angezeigt werden.
Leichenpass: ein mehrsprachiger Pass für den Verstorbenen, für die Beförderung ins Ausland. Ihn stellt die Behörde des Bezirks am Ort des Todes aus: die Bezirkshauptmannschaft oder, in Statutarstädten, der Magistrat.
Was wir von Ihnen brauchen
Den Originalpass des Verstorbenen: Die Botschaft verlangt ausdrücklich das Original. Befindet sich der Pass jetzt bei einer österreichischen Stelle, helfen wir Ihnen, ihn zurückzubekommen.
Ihren Pass und ein Dokument, das die Verwandtschaft belegt.
Das Bundesland und die Stadt, in der der Tod eingetreten ist: Den Leichenpass stellt die Behörde des Bezirks am Ort des Todes aus.
Die Kontaktdaten des Krankenhauses, der Polizei oder des Arbeitgebers, falls diese Sie angerufen haben.
Den Rest erledigen wir, auch den Antrag auf den Leichenpass: Ein Bestatter darf ihn für die Familie stellen. Zur Liste: Dokumente.
Was die Botschaft der Ukraine für die Überführung verlangt
Die Botschaft der Ukraine in Österreich nennt für ihre Konsularabteilung folgendes Paket:
die Sterbeurkunde, die österreichische Urkunde über den Tod;
der Leichenpass;
eine Apostille;
eine Erklärung für den Zoll, dass sich im Sarg keine fremden Gegenstände befinden;
eine Übersetzung ins Ukrainische;
der Originalpass des Verstorbenen.
Einen Leichenpass gibt es erst, wenn die Totenbeschau erfolgt ist und der Tod beim Standesamt angezeigt wurde. Deshalb folgen die Dokumente einer festen Reihenfolge, und wir achten darauf, dass kein Schritt den nächsten aufhält.
Warum der Leichenpass nicht genügt
Der Leichenpass gilt zwischen den Staaten des Straßburger Übereinkommens über die Leichenbeförderung. Österreich ist dabei, die Ukraine nicht. In Wien stellt ihn der Magistrat aus; er nennt Name, Alter, Ort, Tag und Ursache des Todes, den Bestimmungsort, die Art des Sarges und des Fahrzeugs. Deshalb brauchen Sie an der ukrainischen Grenze zusätzlich die Sterbeurkunde und eine Bescheinigung darüber, dass sich im Sarg keine fremden Gegenstände befinden, legalisiert vom ukrainischen Konsulat.
Die Botschaft der Ukraine in Österreich
Konsularische Angelegenheiten in Österreich bearbeitet die Botschaft der Ukraine in Wien über ihre Konsularabteilung. Dorthin wenden wir uns, aus welchem Bundesland wir den Verstorbenen auch abholen.
Der Konsul registriert den Tod einer Person mit ukrainischer Staatsangehörigkeit. Grundlage sind die österreichischen Dokumente über den Tod, mit Apostille und Übersetzung ins Ukrainische.
Die Registrierung des Todes und die erste ukrainische Urkunde sind von den Konsulargebühren befreit.
Die Konsularabteilung kann die Bescheinigungen ausstellen, die für den Grenzübertritt mit dem Verstorbenen auf dem Weg in die Ukraine nötig sind.
Für die Bestattungsbeihilfe gibt der Konsul eine Bescheinigung für die Sozialbehörden.
Nach der Registrierung des Todes werden die Dokumente des Verstorbenen an die Person zurückgegeben, die ihn begleitet, oder an das Außenministerium der Ukraine geschickt. Zu den weiteren ersten Schritten lesen Sie Was tun, wenn ein Angehöriger im Ausland stirbt.
Wie wir den Verstorbenen aus Österreich nach Hause bringen
Österreich grenzt nicht an die Ukraine, deshalb fährt der Verstorbene im Transit durch andere Länder, in einem Spezialfahrzeug. Es gibt drei Wege: durch die Slowakei, durch Ungarn (Grenzübergang Tysa–Záhony) oder durch Polen. Wir wählen den Weg, der am schnellsten in Ihre Stadt führt. Das Wiener Gesetz erlaubt die Beförderung nur in Fahrzeugen, die für Särge eingerichtet sind. Die Reise in die Ukraine dauert ab 24 Stunden nach der Abholung. Mehr zum Straßentransport und zum Lufttransport.
Ein Flug ist möglich, aber aus Österreich ist der Landweg oft einfacher: Für einen Flug müssen die Dokumente schon vor der Buchung mit mehreren Ländern abgestimmt werden.
In Österreich dürfen einen Verstorbenen nur befugte Bestattungsunternehmen befördern. Die Schritte in Österreich organisieren und führen wir. Die Einzelheiten sprechen wir selbst mit ihm ab, die Familie muss dazu nichts gesondert mit ihm unterschreiben.
Der Sarg
Die Anforderungen an den Sarg legt in Österreich das Gesetz des jeweiligen Bundeslandes fest. Wien etwa verlangt einen festen, dicht schließenden Sarg mit flüssigkeitsdichter Einlage. Die ukrainische Seite verlangt einen hermetischen, versiegelten Metallsarg. Wir bereiten einen Sarg vor, der beides erfüllt. Die Möglichkeiten finden Sie auf der Seite Särge und Metalleinsätze.
Luftdicht verschlossener Zinkeinsatz in einem Holzsarg
Preis der Überführung aus Österreich
Überführung aus Österreichab 2.400 €
Urne mit Ascheab 800 €
Die Bestattung in der Ukraine berechnen wir extra.
Was der Preis umfasst
Der Preis umfasst:
Kontakt zu Krankenhaus und Leichenhalle
örtliche, konsularische, Grenzdokumente
Vorbereitung für die Reise
hermetisch verschlossener Sarg mit Zinkeinsatz für die Überführung
Versiegelung nach Grenzvorschrift
in der Regel auf der Straße; bei Bedarf ein Teil der Strecke per Flugzeug
Übergabe an die Familie
Ein Sarg Ihrer Wahl und eine Urne sind kostenlos.
Was den Preis beeinflussen kann
Das Bundesland und die Stadt: Von Wien oder aus dem Burgenland ist es näher zur Grenze als aus Tirol oder Vorarlberg. Auch der Sarg, die Vorbereitung des Verstorbenen, die Zahl der Übersetzungen und Apostillen und Ihre Stadt in der Ukraine wirken sich aus. Nennen Sie uns Ihre Stadt in der Ukraine, dann rechnen wir den Preis sofort aus. Die Preise für andere Länder finden Sie auf der Seite Preise.
Tag und Nacht erreichbar
Sprachen: Ukrainisch, Englisch, Polnisch, Deutsch. Dieselbe Nummer im Messenger.
Exhumierung in Österreich und Umbettung in die Ukraine
Wenn Ihr Angehöriger bereits in Österreich beigesetzt ist, organisieren wir die Exhumierung und überführen die sterblichen Überreste zur Umbettung in die Ukraine. Unsere Exhumierung kostet ab 500 € zuzüglich Überführungskosten, ohne Vorauszahlung.
Was kostet die Überführung eines Verstorbenen aus Österreich?
Ab 2.400 €. Wien und das Burgenland liegen näher an der Grenze als Tirol, deshalb hängt die Summe von Bundesland und Stadt ab; wir nennen sie Ihnen am Telefon. Die Bestattung in der Ukraine kommt separat hinzu. Alle Preise finden Sie auf der Seite Preise. Woraus sich der Preis zusammensetzt, erklärt der Ratgeber „Was die Überführung eines Verstorbenen aus dem Ausland in die Ukraine kostet“.
Wie lange dauert die Überführung?
Die Reise in die Ukraine dauert ab 24 Stunden, gerechnet ab der Abholung. Der Tod muss spätestens am nächsten Arbeitstag beim Standesamt angezeigt werden; danach folgen Leichenpass, Apostille, Übersetzung und Botschaft. Wir warten nicht auf ein Dokument, um das nächste vorzubereiten. Kann der Arzt die Todesursache nicht sicher feststellen, wird sie weiter untersucht und der Verstorbene wird später freigegeben.
Wozu braucht man eine Apostille, wenn es einen Leichenpass gibt?
Der Leichenpass wird für die Beförderung gebraucht. Apostille und Übersetzung sorgen dafür, dass die österreichischen Dokumente in der Ukraine anerkannt werden. Die Botschaft der Ukraine in Österreich verlangt ausdrücklich eine Apostille im Paket für die Überführung eines Verstorbenen.
Welche Dokumente brauchen Sie von der Familie?
Den Originalpass des Verstorbenen, Ihren Pass und ein Dokument, das die Verwandtschaft belegt. Ist der Pass verloren gegangen oder hat ihn die Polizei mitgenommen, sagen Sie es uns, dann klären wir das.
Muss ich nach Österreich reisen?
In der Regel nicht. Den Leichenpass bei der Behörde des Bezirks und die Apostille besorgen wir, das Paket für die Konsularabteilung in Wien reichen wir ebenfalls selbst ein. Möglicherweise müssen Sie nur eines tun: uns den Originalpass des Verstorbenen schicken, falls er sich in der Ukraine befindet. Wir sagen Ihnen, wie Sie ihn schicken. Was sich von zu Hause aus erledigen lässt, steht im Ratgeber „Wenn die Familie nicht ins Ausland reisen kann“.
Ist in Österreich eine Einbalsamierung nötig?
Zuerst kommt die Totenbeschau, im Krankenhaus direkt vor Ort. Bis dahin darf der Verstorbene nicht verändert oder umgekleidet werden. Danach entscheiden wir über die Einbalsamierung: nach Zustand, Entfernung, Vorgaben des Beförderers und Landesrecht. Was zur Vorbereitung des Verstorbenen gehört, steht auf einer eigenen Seite.
Die Person ist in Tirol oder Vorarlberg gestorben. Ist das schwieriger?
Der Weg ist länger: Aus dem Westen Österreichs ist es weit bis zur ukrainischen Grenze. Die Anforderungen an den Sarg und an die Beförderung legt jedes Bundesland durch ein eigenes Gesetz fest, deshalb prüfen wir sie für das jeweilige Bundesland. Konsularische Angelegenheiten bearbeitet in jedem Fall die Botschaft in Wien.
Aus welchen Orten in Österreich holen Sie den Verstorbenen ab?
Aus jedem Bundesland und jeder Stadt: aus Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, St. Pölten, Bregenz sowie aus kleineren Städten und Dörfern.
Was soll ich zuerst tun?
Die ersten Schritte stehen oben auf dieser Seite, ausführlich auf der Seite Was tun, wenn ein Angehöriger im Ausland stirbt. Einen eigenen Vertrag mit einem österreichischen Bestattungsinstitut müssen Sie nicht abschließen: Alles, was in Österreich nötig ist, erledigen wir. Bezahlen Sie niemanden, bevor Sie den vollständigen Preis für den Weg nach Hause kennen.
Welche Dokumente braucht man für eine Urne mit Asche?
Die Botschaft der Ukraine in Österreich nennt: die Sterbeurkunde, die Bestätigung der Einäscherung und der Versiegelung der Urne, eine Apostille und eine Übersetzung. Für die ukrainische Grenze brauchen Sie außerdem eine von der Botschaft legalisierte Bescheinigung, dass die Urne keine fremden Gegenstände enthält, und Ihre schriftliche Erklärung beim Zoll. Die Überführung einer Urne kostet ab 800 €. Wie wir eine Urne befördern, steht auf der Seite Überführung einer Urne mit Asche in die Ukraine.
Erzählen Sie, was passiert ist
Oleg Zdendiak und das Team. Wir erklären die nächsten Schritte.
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